Takchita
Festgewand der Frauen aus zwei übereinander getragenen Teilen, der Tahtiya und der Dfina, das vor allem zu Hochzeiten getragen wird.
Was es ist
Die Takchita besteht aus zwei Teilen: der Tahtiya als unterem Gewand und einem Übergewand, das Fouqia, Dfina oder Mansouria heißt.
Die Takchita gehört zur Familie des marokkanischen Kaftans: Das Inventar, das Marokko seinem Antrag bei der UNESCO beifügte, nennt sie neben Mansouria, Jabador, Gandora, Dfina und anderen Gewändern, wie sie in den Regionen des Landes heißen. Der marokkanische Kaftan steht seit 2025 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit.
Wann
Die Takchita ist vor allem ein Gewand für Hochzeiten. Bei einer Ausstellung über den marokkanischen Kaftan im China National Silk Museum in Hangzhou, 2026 vom marokkanischen Kulturministerium mitgetragen, bildeten Hochzeitskaftane und Takchitas, dort als mehrlagige Hochzeitsgewänder beschrieben, einen eigenen Teil über die Brautbräuche Marokkos.
Woran man es erkennt
An der Takchita sieht man zwei Lagen: Über dem Untergewand, der Tahtiya, liegt die Dfina. Wie beim Kaftan kann ein Gürtel dazugehören, die Mdamma.
In Kürze
- Darija
- Tahtiya (erster Teil), Fouqia oder Dfina (zweiter Teil)
- Inventar des Kaftans
- im Dossier für die UNESCO unter den Namen der Gewänder
Wo es herkommt
Im ganzen Land zu Hause, ohne einen Ursprungsort, den eine Quelle nennt.
Wann man es antrifft
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Zuletzt geprüft am 27. Okt. 2026. 5 Quellen, davon 2 Primärquellen (Behörde, UNESCO, Betreiber).