Batbout
Ein weiches Fladenbrot, das in einer Eisenpfanne gebacken wird. Klein und gefüllt, als Batbout Maammar, gehört es heute fest zum Fastenbrechen im Ramadan.
Was es ist
Batbout ist ein Brot ähnlich dem Pitabrot, das in einer Eisenpfanne gebacken wird. Morocco World News beschreibt es als weiches, zähes Brot, das sich gut füllen lässt, und nennt die Namen Mkhamer, Toghrift und Matlou.
Geschichte
Eine frühe Form steht nach Yabiladi im Kochbuch „Fadalat al-khiwan“ des in Murcia geborenen Gelehrten Ibn Razin al-Tujibi aus dem 13. Jahrhundert: ein „Brot, auf der Eisenpfanne gebacken“, aus Grieß, Salz und einer gegorenen Mischung, zu Laiben geformt; als Abwandlungen nennt es das Backen im Ofen oder direkt in der Glut.
Woraus
Heute knetet man den Teig meist aus Weißmehl und Vollkornmehl mit wenig Zucker und Olivenöl; manche nehmen weiter Grieß, auch mit Mehl gemischt.
So wird es gekocht
Wann
Batbout Maammar, kleine Batbout, kalt serviert und meist mit Thunfisch, Mais, Salat, Essiggurken und manchmal Kartoffeln gefüllt, ist nach Yabiladi aus dem Iftar kaum noch wegzudenken; die Form verbreitete sich über Foren, YouTube und Kochgruppen und wird heute auch in Bäckereien verkauft. In Khénifra gehört Batbout im Ramadan zu den üblichen Speisen.
In der Doukkala gehörte früher ein großer Teller Batbout mit Butter und Smen zum Fastenbrechen, neben Harira und Kaffee mit Kräutern und Gewürzen. In den 1960er Jahren war Batbout dort das tägliche Hauptgericht des Suhur: Der Teig wurde nach dem Abendessen angesetzt, kurz vor dem Morgengrauen gebacken und mit Butter und Honig bestrichen.
In Kürze
- Andere Namen
- Mkhamer, Toghrift, Matlou
Wo es herkommt
Im ganzen Land zu Hause, ohne einen Ursprungsort, den eine Quelle nennt.
Wann man es antrifft
Gehört dazu
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Zuletzt geprüft am 27. Okt. 2026. 5 Quellen, davon 0 Primärquellen (Behörde, UNESCO, Betreiber).