M’hancha
Ein zur Spirale gerolltes Gebäck aus Warqa-Teig mit einer Füllung aus Mandelpaste, übersetzt „Schlangenkuchen“. Es zählt zu den verbreitetsten Gebäcken Marokkos.
Was es ist
M’hancha heißt übersetzt Schlangenkuchen: ein marokkanisches Gebäck, das sich zur Spirale rollt. Hauchdünner Warqa-Teig umhüllt eine Mandelpaste, oft mit Zucker, Zimt, Mastix, Butter und Orangenblütenwasser gewürzt; das Gebäck wird goldbraun gebacken und zum Schluss mit Puderzucker bestäubt oder mit warmem Honig bestrichen.
Die Studie für die WIPO und das OMPIC zählt die M’hancha mit Gazellenhörnchen und Ghriba zu den verbreitetsten und beliebtesten marokkanischen Gebäcken.
Woher es kommt
Hassan Akdi und Noureddine Achboun führen die M’hancha in ihrer Übersicht über die Süßwaren Tétouans als Mandelgebäck andalusischer Herkunft.
Geschichte
Ein Schriftstück vom 15. Muharram 1307 der islamischen Zeitrechnung nennt Sfenj, Fekkas, Krachel und M’hancha unter den Süßwaren Tétouans.
So wird es gekocht
Wann
Meist gibt es sie als kleine Spiralen; eine große, gewundene Fassung wird zu besonderen Anlässen und Zusammenkünften aufgetragen.
In Kürze
- Arabisch
- المحنشة
Wo es herkommt
Im ganzen Land zu Hause, ohne einen Ursprungsort, den eine Quelle nennt.
Gehört dazu
Mehr aus Essen und Trinken
- Aadess
- Aghroum
- Amlou
- Arganöl
- Atay
- Austern aus Dakhla
- Avocado-Saft
- Baghrir
- Batbout
- Bissara
- Briouat
- Couscous
- Datteln aus dem Tafilalet
- Djaj mhammer
- Fekkas
- Ghriba
- Harcha
- Harira
- Hssoua
- Irkman
- Khlii
- Khobz
- Klementine aus Berkane
- Krachel
- Loubia
- Maakouda
- Marokkanischer Salat
- Mrouzia
- Msemen
- Méchoui
- Oliven
- Pastilla
- Raib
- Ras el-Hanout
- Rfissa
- Safran aus Taliouine
- Sardine
- Seffa
- Sellou
- Sfenj
- Smen
- Tajine
- Taktouka
- Tanjia
- Zaalouk
- Zambo
Weitergeben
Als Link, per WhatsApp oder E-Mail.
Zuletzt geprüft am 30. Okt. 2026. 4 Quellen, davon 1 Primärquellen (Behörde, UNESCO, Betreiber).